Kann eine App Therapie? Psychologie in der digitalen Gesundheitsversorgung
Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind längst mehr als ein technischer Trend: Sie unterstützen Menschen bei psychischen Belastungen, begleiten therapeutische Prozesse und werden zunehmend Teil der regulären Gesundheitsversorgung. Doch wie wirksam sind diese Angebote? Welche Faktoren beeinflussen ihre Akzeptanz? Und welche Aufgaben ergeben sich daraus für Psycholog:innen?
In diesem Modul lernen Sie die Grundlagen von DiGA, Evidenzbasierung, Datenschutz und digitaler Gesundheitsversorgung kennen. In einem praxisnahen Projekt analysieren Sie eine DiGA aus dem Bereich psychischer Gesundheit, wenden Technologie-Akzeptanz-Modelle an, entwickeln Personas für unterschiedliche Zielgruppen und reflektieren Chancen und Grenzen digitaler Versorgung. Einblicke in reale Anwendungen werden durch Testzugänge zu ausgewählten Gesundheits-Apps sowie einen Gastvortrag aus der Praxis ergänzt.
Das Modul richtet sich an Studierende, die sich für die Zukunft psychologischer Versorgung sowie die Schnittstelle von Psychologie, Gesundheit und Technologie interessieren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Der Kurs findet hybrid mittwochs nachmittags statt (voraussichtlich 10 Online- und 4 Präsenztermine). Die Modulprüfung erfolgt als Portfolio aus mehreren Leistungen, z. B. Projektarbeit, Präsentation und weiteren praxisorientierten Aufgaben.
Kursleitung: Dr. PH Karin Panitz, M.Sc. Psychologie
- Lehrperson: Liesemarie Albers
- Lehrperson: Karin Panitz