Die Soziale Arbeit begegnet einer immens steigenden Diversifizierung gesellschaftlicher Verhältnisse. Diese massive Veränderung ist u.a. auch maßgeblich durch die Veränderung medientechnischer Entwicklungen einerseits (Digitalität) und die Zunahme von Migrationsbewegungen anderseits geprägt. Das Zusammentreffen dieser Momente hat der Ethnologe Arjun Appadurai vor 30 Jahren als ein Kernmoment der Globalisierung identifiziert („Modernity at Large“, 1997). In der Lehrveranstaltung werden wir anhand der Lektüre von Texten, medialen Beispielen (Film, Kunst, Literatur) und Diskussionsformaten reflektieren, ob und wie die Soziale Arbeit auf diese Verhältnisse reagieren kann und inwieweit sie dies schon tut. 
Der Weg dorthin verläuft über die Auseinandersetzung eines gemeinsam zu entwickelnden Begriffs von „Postmigrantischen Medienkulturen“.