Im Zentrum des Seminars steht die Auseinandersetzung mit Rassismus, Rechtsextremismus und Demokratiebildung sowie die Entwicklung, Durchführung und Reflexion eines eigenen Projekts zu diesen Themen in der pädagogischen Praxis. Das Modul besteht aus einem Seminar im Sommersemester (Teil 1) und einem zweiten Seminarteil im Wintersemester (Teil 2).

Inhaltlich steht Vermittlung und Aneignung von grundlegenden Theorien über Rassismus, Rechtsextremismus und im weiteren Sinn die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Machtverhältnissen im Fokus. Außerdem lernen Sie Methoden und Handlungsansätze aus der pädagogischen Praxis und Bildungsarbeit im Umgang mit Rassismus, Rechtsextremismus und Demokratiearbeit kennen. Neben der Auseinandersetzung mit Fachliteratur und anderen Formaten wie z.B. literarischen Texten, Erfahrungsberichten etc. arbeiten wir auch mit praktischen Übungen und Sie lernen Methoden und Handlungsansätze aus der pädagogischen Praxis/Bildungsarbeit kennen. Dabei diskutieren und reflektieren wir auch deren Wirksamkeit und Grenzen in der Umsetzung. Auch die eigene Haltung als pädagogisch Professionelle machen wir zum Thema: Wie bin ich selbst in gesellschaftlichen Machtverhältnissen positioniert? Was ist meine pädagogische Haltung als (angehende:r) Sozialarbeiter:in? Wie kann rassismuskritisches Handeln in der Sozialen Arbeit aussehen?

Parallel zum Seminarbesuch suchen Sie sich eine Einrichtung Ihrer Wahl im Themenfeld Rassismus, Diskriminierung, Rechtsextremismus, Antisemitismus, Demokratiearbeit und absolvieren dort eine Praxiszeit. Sie erhalten dadurch konkrete Einblicke in die alltägliche Arbeit und können diese im Idealfall etwas mitgestalten. Auf der Grundlage der Seminareinheiten sowie Ihrer Praxiszeit entwickeln Sie im Wintersemester ein eigenes, kleines Projekt im Themenfeld Rassismus, Rechtsextremismus und Demokratiebildung und setzen dieses praktisch um (mit Unterstützung durch Sozialarbeiter:in aus der Praxis).