Der Körper ist der Ausgangspunkt für eine künstlerische Entdeckungsreise in diesem Seminar.
Unsere Körper sind Projektionsfläche für Zuschreibungen, werden in Normen gepresst und abgewertet, wenn sie diesen nicht entsprechen. Der Körper ist aber auch zentraler Teil von politischer Bewegung, von Veränderung. Er kann wieder angeeignet werden und Ort für Selbstermächtigung, Empowerment und Verbundenheit sein. Wir können uns in unserem Körper lebendig und Zuhause fühlen, unsere Grenzen und Bedürfnisse spüren und ausdrücken, können uns mit anderen Körpern solidarisieren und in Kontakt sein.
Körper sind auch die Grundlage für alle darstellenden Künste, für Theater und Tanz, Performance und Aktionskunst.
Das Seminar lädt zu einer gemeinsamen künstlerischen Auseinandersetzung mit diskriminierungskritischen, queerfeministischen und inklusiven Perspektiven auf Körper. Was als Ergebnisse dieser Auseinandersetzung entsteht, entscheidet die Gruppe gemeinsam. (z.B. eine Aufführung, Ausstellung, Performance im öffentlichen Raum).
- Lehrperson: Birte Jürgens
- Lehrperson: Ria Unverzagt